Vegane Hundekekse selber backen
Kürbispüree, Erdnussmus und Vollkornmehl ergeben einen festen Teig, der sich prima ausrollen und ausstechen lässt. Nach dem Backen werden die Kekse schön knusprig und halten sich lange - ideal für den Vorrat in der Keksdose.
Sichere Zutaten für Hundekekse
Beim Erdnussmus zählt nur eine Zutat auf dem Etikett: Erdnuss. Zucker, Salz und vor allem Xylit (Birkenzucker) haben darin nichts zu suchen - Xylit ist für Hunde giftig, ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich deshalb immer. Das Kürbispüree wird pur verwendet, nicht als gewürzte Kürbiskuchen-Füllung, die oft zusätzlichen Zucker und Gewürze wie Muskat enthält.
Zimt in kleiner Menge ist für Hunde unbedenklich und gibt den Keksen ein warmes Aroma. Wer keinen Erdnussmus zur Hand hat, kann ihn 1:1 durch reines Mandelmus ersetzen.
Aufbewahrung und Variationen
Fest durchgebacken halten sich die Kekse vier Wochen im Kühlschrank oder drei Monate im Gefrierfach - praktisch, wenn viele kleine Trainings-Leckerlis gebraucht werden. Für kleine Hunde einfach kleinere Ausstechformen verwenden, für große Hunde reichen entsprechend größere Formen und Portionen.
Diese Kekse sind ein Zwischendurch-Leckerli und kein Alleinfutter für den Hund.
Rezept
Zutaten
- 200 g Vollkornmehl, plus etwas mehr zum Ausrollen
- 100 g Haferflocken, fein gemahlen (Hafermehl)
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Zimt
- 125 g Kürbispüree (pur, ungesüßt, keine Kürbiskuchen-Füllung)
- 60 g Erdnussmus (100% Erdnuss, ohne Zucker, Salz oder Xylit)
- ca. 80 ml Wasser
Zubereitung
- Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Vollkornmehl, Hafermehl, Backpulver und Zimt in einer Schüssel vermischen.
- Kürbispüree und Erdnussmus einrühren, dann nach und nach Wasser zugeben, bis ein fester, nicht klebriger Teig entsteht.
- Teig auf einer bemehlten Fläche etwa 0,5 cm dick ausrollen und mit Ausstechformen Kekse ausstechen.
- Kekse mit 1-2 cm Abstand auf das Blech legen und 20 Minuten backen, bis sie fest sind und an den Rändern leicht bräunen.
- Vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, bevor sie verfüttert werden - so werden sie richtig knusprig.
Häufige Fragen
- Wie lange sind die Hundekekse haltbar?
- Vollständig ausgekühlt und luftdicht verpackt halten sie sich bei Zimmertemperatur etwa zwei Wochen, im Kühlschrank rund vier Wochen und eingefroren bis zu drei Monate. Die feste, durchgebackene Konsistenz macht sie haltbarer als weiche No-Bake-Leckerlis.
- Welches Erdnussmus ist für Hunde sicher?
- Nur reines Erdnussmus mit der einzigen Zutat Erdnuss. Zucker, Salz und vor allem Xylit (Birkenzucker) dürfen nicht enthalten sein - Xylit ist für Hunde giftig, deshalb lohnt sich vor dem Kauf immer ein Blick auf die Zutatenliste.
- Kann ich das Mehl gegen eine glutenfreie Variante tauschen?
- Ja, Vollkornmehl lässt sich 1:1 durch eine Mischung aus Hafermehl und Reismehl ersetzen. Der Teig wird dadurch etwas bröckeliger, hält beim vorsichtigen Ausstechen aber trotzdem gut zusammen.
- Worin unterscheiden sich die Kekse von No-Bake-Leckerlis?
- Die gebackenen Kekse sind knusprig und fest, während No-Bake-Bällchen weich bleiben. Durch das Backen sind die Kekse zudem länger haltbar und eignen sich gut zum Vorratshalten für längere Trainingseinheiten.
- Ersetzen die Kekse eine Mahlzeit?
- Nein, es handelt sich um ein Zwischendurch-Leckerli, kein Alleinfutter. Für die tägliche Futterration und die passende Menge ist die Tierärztin die richtige Ansprechperson.