Yoga für Anfänger: Der komplette Einstieg

1.2.2026

Du möchtest mit Yoga beginnen, weißt aber nicht wie? Keine Sorge - Yoga ist für jeden geeignet, unabhängig von Alter oder Fitnesslevel. Hier erfährst du alles, was du für den Start brauchst.

Warum Yoga? Die wissenschaftlichen Fakten

Flexibilität

Laut Harvard Health können bereits acht Wochen regelmäßiger Yoga-Praxis die Flexibilität deutlich verbessern. Eine Studie zeigte eine signifikante Verbesserung der Wirbelsäulen- und Oberschenkel-Flexibilität nach nur sechs Wochen.

Kraft

Eine Metaanalyse von 2021 fand heraus, dass Yoga eine effektive kraftaufbauende Praxis ist, die sowohl Ober- als auch Unterkörper trainiert. Eine Studie im Journal of Strength & Conditioning Research zeigte nach acht Wochen:

Für Untrainierte

Forschung mit Bewegungsanfängern zeigte: Nach acht Wochen mit mindestens zwei Yoga-Sessions pro Woche verbesserten sich Muskelkraft, Ausdauer, Flexibilität und kardiovaskuläre Fitness - auch bei komplett Untrainierten.

Welcher Yoga-Stil für Anfänger?

Hatha Yoga - Die klassische Wahl

Vinyasa Yoga - Für Aktive

Yin Yoga - Für Entspannung

Restorative Yoga - Für Regeneration

Die 5 wichtigsten Grundposen

1. Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana)

Die klassische Yoga-Pose dehnt den gesamten Rücken und die Beinrückseite.

So geht's:

2. Krieger I (Virabhadrasana I)

Stärkt Beine und öffnet die Hüften.

So geht's:

3. Baum (Vrksasana)

Verbessert Balance und Konzentration.

So geht's:

4. Kindeshaltung (Balasana)

Die Ruhepose für zwischendurch.

So geht's:

5. Savasana (Totenstellung)

Abschluss jeder Praxis - unterschätze sie nicht!

So geht's:

Wie oft üben?

Forschung zeigt: Schon einmal pro Woche kann helfen, Kraft, Balance und Flexibilität aufzubauen. Für optimale Ergebnisse empfehlen sich zwei bis drei Sessions.

Einsteiger-Plan

Woche 1-2: 2x 15-20 Minuten
Woche 3-4: 2x 30 Minuten
Ab Woche 5: 3x 30-45 Minuten

Was du brauchst

Unbedingt nötig

Hilfreich für Anfänger

Nicht nötig

Häufige Anfängerfehler

  1. Zu viel zu schnell: Beginne sanft, steigere langsam
  2. Atem vergessen: Der Atem ist wichtiger als die perfekte Pose
  3. Vergleichen: Jeder Körper ist anders
  4. Schmerz ignorieren: Dehnung ja, Schmerz nein
  5. Savasana überspringen: Die Entspannung ist Teil der Praxis

Zuhause oder Studio?

Beides hat Vorteile:

Zuhause:

Studio:

Tipp: Starte mit ein paar Studio-Stunden für die Grundlagen, dann übe zuhause weiter.

Fazit

Yoga ist eine der zugänglichsten Bewegungsformen überhaupt. Du brauchst keine Vorerfahrung, keine besondere Ausrüstung und keine außergewöhnliche Flexibilität. Alles, was du brauchst, ist eine Matte und die Bereitschaft anzufangen. Die wissenschaftlich belegten Vorteile - mehr Kraft, bessere Flexibilität, weniger Stress - stellen sich schon nach wenigen Wochen regelmäßiger Praxis ein.

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Quellen: