Vegan und energiebewusst: 7 Tipps für umweltfreundlichen Stromverbrauch

9.1.2026

Du ernährst dich bereits vegan und leistest damit einen enormen Beitrag zum Klimaschutz? Fantastisch! Aber wusstest du, dass du deinen ökologischen Fußabdruck noch weiter verkleinern kannst? Durch bewussten Stromverbrauch sparst du nicht nur Geld, sondern schonst auch wertvolle Ressourcen.

Die vegane Ernährung spart bereits bis zu 50% der ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen ein. Mit unseren Energiespartipps kannst du zusätzlich bis zu 900 kg CO₂ pro Jahr einsparen – das entspricht etwa einer Autofahrt von Wien nach Barcelona und zurück!

1. Nimm's vom Netz – Stand-by vermeiden

Leiste dir intelligente Steckdosenleisten mit Kippschalter oder Master-Slave-Funktion. Stecke z.B. deinen Computer als Master an und Monitor, Scanner, Drucker & Co. als Slaves an. Wenn du das Hauptgerät ausschaltest, werden die anderen Geräte automatisch mit ausgeschaltet.

Stand-by-Geräte verbrauchen in österreichischen Haushalten durchschnittlich 10% des gesamten Stroms – das sind etwa 50-100 Euro pro Jahr! Schalte PC, TV und Stereoanlage auch aus, wenn du sie länger als 30 Minuten nicht benutzt.

Tipp: Smarte Steckdosen mit Timer-Funktion oder App-Steuerung machen das Stromsparen noch einfacher.

2. Entdecke die Energiespar-Stars

Bevor du neue Elektrogeräte kaufst, achte auf das EU-Energielabel (seit 2021 mit Klassen A bis G). Ein Gerät der Klasse A verbraucht bis zu 50% weniger Strom als eines der Klasse D.

Vegan-Bonus: Energieeffiziente Geräte bedeuten weniger Kraftwerksbedarf und damit weniger Umweltbelastung. Nutze Vergleichsportale wie topprodukte.at für Österreich oder prüfe Testberichte von Konsumentenschutzorganisationen.

3. Komm deinen Stromfressern auf die Spur

Leih dir ein Strommessgerät bei deinem Energieversorger (viele bieten das kostenlos an) oder investiere in ein eigenes (ab ca. 15 Euro). Die größten Stromfresser sind oft: alte Kühl-/Gefrierkombis, Wäschetrockner, Heizlüfter und Klimaanlagen.

Veganer Tipp: Moderne Induktionskochfelder sind bis zu 40% effizienter als alte Elektroherde – perfekt für deine pflanzlichen Gerichte!

4. Nutze wiederaufladbare Akkus

Ob in der Waage, in der Kamera oder der Fernbedienung – mit Akkus sparst du Geld und vermeidest Müll. Moderne NiMH-Akkus (Nickel-Metallhydrid) sind bis zu 2.000x aufladbar und enthalten keine giftigen Schwermetalle.

Umwelt-Tipp: Pro Akku sparst du bis zu 1.000 Einwegbatterien – das sind etwa 20 kg Sondermüll weniger! Lade deine Akkus am besten mit Ökostrom auf.

5. Mach dein Essen kalt, aber richtig

Kühl- und Gefriergeräte laufen rund um die Uhr und verbrauchen etwa 10-15% des Haushaltsstroms. So optimierst du sie:

6. Bleib sauber – aber effizient

Waschmaschine und Geschirrspüler sind wichtige Helfer im veganen Alltag. So nutzt du sie optimal:

7. Spare beim veganen Kochen

Deine pflanzliche Küche kann noch energieeffizienter werden:

Bonus-Tipp: Wechsle zu Ökostrom!

Der größte Hebel für die Umwelt: 100% Ökostrom aus Wind, Wasser und Sonne. In Österreich gibt es viele Anbieter mit echtem Ökostrom aus heimischen Quellen. Der Wechsel ist einfach und kostet oft nicht mehr als konventioneller Strom. Als Veganer:in schließt du damit den Kreis zu einem rundum nachhaltigen Lebensstil!

Die vegane Gesamtbilanz

Durch die Kombination aus veganer Ernährung und bewusstem Energieverbrauch kannst du deinen persönlichen CO₂-Fußabdruck um bis zu 70% reduzieren. Das sind etwa 3-4 Tonnen CO₂ pro Jahr – ein gewaltiger Beitrag zum Klimaschutz!

Weitere Ressourcen:

Jeder Beitrag zählt – gemeinsam machen wir den Unterschied!


Über die ursprüngliche Autorin: Karin betreibt den Blog beechange.com/blog, wo sie über Müllvermeidung und Nachhaltigkeit schreibt, aber auch vegane Rezepte und Buchrezensionen sind dabei.