Restaurants

Im Aromat in der Margaretenstraße 52 sind die täglich wechselnden Menüs zwar selten vegan, gerne kocht man hier aber auch nach den individuellen Bedürfnissen der Gäste – insbesondere auch vegan. Hier muss also niemand hungern, während man die entspannte Atmosphäre genießt, gesellig zusammensitzt oder einfach Zeitung liest.

Das Bok (Favoritenstraße 8) besticht durch eine eigene vegane Speisekarte voller Gemüse-, Tofu-, Nudel- und Sojafleischgerichte. Hier wird besonders auf hochqualitative Zutaten und energetisch und ernährungsphysiologisch achtsame Zubereitung geachtet – beispielsweise wird ausnahmslos glutamatfrei gekocht.

Das srilankische Lokal Curry Up! in der Gußhausstraße 19 ist eine Tochter der Curryinsel und in einem sehr ähnlichen Stil gehalten – mit einem gravierenden Unterschied: Während in der Curryinsel alles bewusst etwas langsamer abläuft, gibt es hier alles für den (buchstäblich) schnellen Hunger oder die zeitlich begrenzte Mittagspause.

Der Salon Wichtig ist gewissermaßen ein Thai-Pendant zum Curry Up!. Das Angebot umfasst neben Curries (davon immer eines vegan) auch Suppen und Wraps sowie verschiedene Salate. Durch die Nähe zur TU besonders für dortige Studierende und Personal sehr praktisch für ein kurzes Mittagessen in der Pause.

Japanisches Essen und Matcha gibt es in der Operngasse 23 im Metcha Matcha. Den Matcha gibt es hier auch mit Sojamilch und unter den Reis- und Nudelgerichten ist auch eine vegane Auswahl zu finden. Sehr lecker sind auch die gefüllten Reisdreiecke, die es z.B. mit Avocado oder Gemüse gibt.

Der Name des Frühstück und Mittags bei mir spricht für sich. Unter den Frühstücksmöglichkeiten finden sich vegane Optionen, die Wochenkarte ist vorwiegend vegan gehalten und auch Desserts gibt es für VeganerInnen. Der Besuch lohnt sich – man sollte jedoch im Vorfeld die Wochenkarte studieren und entsprechend planen. Immer vegan erhältlich sind indische Palatschinken: Masala Dosa.

Wer Burger liebt, wird sich über die vegane Auswahl im Veggie Burger in der Margaretenstraße 74 freuen. Das nach amerikanischem Diner Vorbild gestaltete Lokal hat neben variantenreichen Burgern auch vegane Wraps, Hot Dogs, Salate und leckere Süßkartoffel-Fries. In die Bezirke 4-7, 12 und 15 kann man sich die Speisen auch liefern lassen.

Das bodenständige Gasthaus Lambrecht (Lambrechtgasse 9) wartet von 11:30-14:00 mit einem vegetarischen Tagesteller auf, der fast immer vegan ausfällt. Die Optionen kann man online einsehen. Auch auf der Abendkarte findet man eine vegane Auswahl.

Der Naschmarkt zieht sich entlang der Bezirksgrenze zum 6. hin und ist eine zentrale Anlaufstelle. In den meisten internationalen Lokalen gibt es vegane Optionen auf der Karte und an Auswahl fehlt es nicht: von asiatisch, orientalisch bis hin zu viel Fusionsküche. Vegetarisch mit veganen Möglichkeiten lässt es sich wundervoll im yamm! am Naschmarkt speisen.

Snacks

Auch zum Snacken hat man am Naschmarkt die Qual der Wahl: von Nudelboxen, Vorspeisentellern, Samosas bis hin zu den ubiquitären Falafel-Sandwiches. Für letzteres sei einem der Naschmarkt Stand Nummer 560 empfohlen: bei Dr. Falafel findet man nach eigener Aussage Europas beste Falafel. Definitiv einen Besuch (oder auch mehrere) wert!

Das Blue Orange auf der Margaretenstraße 9 ist besonders für Frühstück oder Snacks sehr zu empfehlen. Der Schwerpunkt liegt hier auf Bagels (teilweise vegan) und Kaffee (auch mit Sojamilch). Die täglich wechselnden Suppen sind grundsätzlich vegetarisch und ab und zu auch vegan.

Das Hildegard Wurst hat nun in der Operngasse 23 ein Deli eröffnet, wo es die Hot Dog Variationen auch Indoor zu genießen gibt. Alle Hot Dogs sind auch vegan mit Tofuwurst erhältlich.

15 süße Minuten gibt es 2x: 1x als Café Bistro in der Favoritenstraße 45 und 1x als süßen Imbiss in der Weyringergasse 21 in der Nähe des Hauptbahnhofs. Im Imbiss gibt es neben veganen Wurstsemmeln und Backwaren auch ein kleines veganes Frühstück. Im Café Bistro gibt es den Veganen Montag mit einem rein pflanzlichen Menü.

Einkaufsmöglichkeiten

Eines der absoluten Highlights des 4. (und 6.) Bezirkes ist auch zum Einkaufen wiederum der Naschmarkt, wo man bei exotischer Marktatmosphäre noch exotischere Marktstände und Produkte findet. Obst und Gemüse jeder Art und aus aller Welt, Brote und andere Produkte aus verschiedensten Kulturen und zwischendurch immer wieder ein Stand, der etwas anderes als Nahrungsmittel – etwa Topfpflanzen, Modeaccessoires oder Souvenirs – bietet. Lediglich die „untersten“ (innenstadtnächsten) etwa 50 Meter sind für zart beseitete VeganerInnen eher zu meiden, da hier hauptsächlich Fisch und andere Meerestiere gehandelt werden, was teilweise mit unschönen Anblicken verbunden ist.

Ein wahres veganes Paradies findet man in der Margarethenstraße 44. Hier hat die 1. vegane Supermarktkette Veganz eine Filiale eröffnet, die nun endlich auch langersehnte Marken nach Österreich bringt. Das Sortiment zeigt, dass eigentlich alles auch auf rein pflanzlicher Basis möglich ist und hat eine große Auswahl an Convenience Food, Rohkost, Kosmetik und Putzmittel, Tiernahrung sowie frisches Essen, darunter Torten, Cupcakes, Desserts, Salate, Suppen, Sandwiches und Smoothies in der Vresh2go Ecke. Im Sommer kann man sich vor dem Geschäft auch mit einem Softeis bzw. Eiz erfrischen.

Auf der Wiedner Hauptstraße 71 findet man eine Filiale von denn’s Biomarkt, die wie alle anderen dieser Kette sehr hohe Qualität und ein großes veganes Sortiment bei vergleichsweise moderaten Preisen bietet.

Das Reformhaus Wallner bietet genau, was der Name verspricht: Ein klassisches Reformhaus mit guter persönlicher Beratung und einem ansprechenden Sortiment ausgewählter Biozutaten. Darüber hinaus gibt es hier auch ein kleines Bistro, das jedoch nur teilweise vegan kocht.

Ein weiterer kleiner Bioladen mit Namen „Grüner Paprika“ findet sich auf der Favoritenstraße 17. Die Produkte stammen von Bio-Bauern und -Winzern aus der Region. Neben Lebensmitteln gibt es hier auch natürliche Kosmetika, Waschmittel und anderes.

Kosmetik & Co

stattGarten bietet weitgehend vegane Naturkosmetik verschiedener Marken – entweder zur Selbstbenutzung oder mit Behandlung im Studio vor Ort in der Kettenbrückengasse 14.

Bei Haarmonie (Margaretenstraße 40) bekommt man alles, was das Haar begehrt. Von elementarer Pflege über Farbe bis hin zu dem gewissen Extra, zB. in Form von Kopfmassagen. Die benutzten Produkte sind eigens aus biologisch angebauten Zutaten hergestellt, rein natürlich, und auch für die Benutzung zuhause erhältlich.

-Ag