VeganerInnen verneinen nicht nur das Essen von Fleisch, Fisch, Milch, Ei, Honig und Co., sondern versuchen durch ihren Lebensstil respektvoll mit allen Lebewesen umzugehen. Vegan leben ist eine Lebensweise, nicht nur eine Ernährungsart.

Und diese Lebensweise hat zahlreiche Gründe, die dafür sprechen – tierrechtlich, gesundheitlich, ökologisch.

Der erste Grund, der einem zum Veganismus einfällt, ist das gewollte Vermeiden von Tierleid. Für dass Frühstücksei, den Sonntagsbraten aber auch für Kosmetika und Kleidung müssen Tiere ihr Leben qualvoll geben – der Mensch hat leider verlernt, hinzusehen. Informieren darüber kann man sich übers Internet, mit Büchern und Filmen als auch das durch das Besuchen von Vorträgen über Veganismus.

Ein zweiter, nicht minder wichtiger Grund ist der gesundheitliche Aspekt. Viele VeganerInnen bezeugen, dass sie sich dank der Ernährungsumstellung viel wohler fühlen. Durch das Nichtessen von tierischen Mitteln werden das „schlechte“ Cholesterin und gesättigte Fettsäuren kaum mehr dem Körper zugeführt, außerdem bleibt der alljährliche Winterschnupfen gern mal aus. Weiters gibt es Studien dazu, dass tierisches Protein mit vielen Volkskrankheiten in Verbindung steht (näheres dazu in der „China Study„)

Letztendlich zu den ökologischen Gründen. Der hohe Verbrauch an Tierprodukten führt zu einer übermäßigen Produktion von Gülle, die das Grundwasser vergiftet, die Überfischung führt zu einem Ungleichgewicht in den Ökosystemen der Meere, Wälder werden zur Produktion von Tiernahrung abgeholzt. Ein Beispiel dazu: Zur Produktion von einem Kilo Fleisch braucht man zwischen 5 und 12 Kilo Tierfutter, das meistens aus Getreide, Soja oder Mais besteht – Damit geht viel Nahrung verloren, die manche Menschen auf dieser Erde dringend benötigen würden.

Dies sind nur Beispiele für die zahlreichen Gründe, die einem zum veganen Leben bringen.

pSH