Der Einkaufsdschungel und das Durchforsten von Inhaltsstoffen

Wenn man eine spezielle, von der Norm „Fleischkonsum“ abweichende Ernährungsweisen hat, wird’s angebotstechnisch schon mal schwierig.  Was, in den Nudeln ist Ei drin? Die Gemüsesuppe ist also nicht vegan? Wie geht denn das? Der Einkauf stellt sich da schon mal als eher kompliziert heraus.

Doch mit ein wenig Übung lässt dieser sich leicht meistern: das Lesen der Inhaltsstoffangaben hast du schnell mit Virtuosität im kleinen Finger. Sobald du deine Gewohnheiten geändert hast, greifst du automatisch zu Spaghetti ohne Ei und weißt, welche Frühstücksflocken keinen Honig, kein Milchpulver enthalten. Den Einkaufsdschungel zu durchforsten kann Spaß machen, wenn du dir dafür Zeit nimmst und dich nicht aus der Ruhe bringen lässt, wenn dein Lieblingsmüsli Milchschokolade enthält – du wirst schon eine Alternative finden, versprochen!

Da VeganerInnen oft auch Bioqualität, Regionalität und Saisonalität wichtig ist, kann ein Besuch auf dem regionalen Wochenmarkt nicht schaden. Auch Biokisten, die vor die Haustüre geliefert werden, sind eine tolle Alternative die für Abwechslung am Speiseplan sorgt.

Die Infrastruktur von vegan gekennzeichneten Produkten wird rasant größer: Hummus, Tofu und Sojamilch, in nahezu allen Supermärkten findet man mittlerweile Produkte, die VeganerInnen das Leben erleichtern.

Und wenn’s mal was Außergewöhnlicheres sein soll: in vielen Bioläden (z.B. Denn’s) und Naturkostläden (z.B. Prokopp) aber auch im Internet (z. B. veganversand-lebensweise.at) findet man mittlerweile eine große Auswahl an allem, was das Pflanzenherz höher schlagen lässt.

pSH