Mungbohnensprossen, fälschlicherweise oft als Sojasprossen bezeichnet, erfreuen sich großer Beliebtheit in der südostasiatischen Küche. Sie geben Nudelsuppen und Wok-Gemüse einen Frischekick und liefern dabei Energie und  wertvolle Vitalstoffe.

Der hohe Gehalt an nativem Eiweiss, Enzymen, Vitaminen (besonders Vitamin C, aber auch A- und B-Vitamine), Mineralstoffen und sekundäre Pflanzenwirkstoffe machen Sprossen und Keimlinge so wertvoll. Die kleinen Pflänzchen können abgesehen von asiatischen Gerichten kreativ eingesetzt werden und so manche Salate (siehe hier) oder Smoothies bereichern. Also: Keimen lassen und experimentieren!

Von Alfaalfa über Brokkoli, Senfsaat, Rucola, Linsen, Mungbohnen bis hin zu Weizen, die Auswahl ist groß und noch größer sind die Möglichkeiten Keim-Mischungen selbst zusammenzustellen. Eine grosse Auswahl an keimfähigem Saatgut findet man in Biomärkten (z.B. bei denn´s) oder in Online-Shops (zB bei bioveganversand.at und ja, auch auf amazon). Gleich dazu erhältlich sind verschiedene Arten von Keimgläsern und -geräten. Fürs Erste kannst Du es aber auch mal ganz einfach mit einem Sieb oder einem grossen Glas versuchen. Einen Überblick über Keimmethoden und verschiedene Sprossensorten findest Du bei sprossen-selbstgemacht.de oder sprossen-keimlinge.de.

Nach dem letzten EHEC Skandal in Deutschland ist das Image von Sprossen in unseren Breitengraden etwas angekratzt. Natürlich ist auch bei der Eigenzucht von Sprossen darauf zu achten, dass man keinen Schimmel oder Bakterien mitzüchtet. Wässern, wässern, wässern lautet daher die Devise.

 

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